Blog Archives

„Fragen im Advent“

29.11.: „Wie lange noch?“ mit Axel Gärtner

06.12. „Warten auf…?“ mit Norbert Niederhagen

13.12.: „Nicht sehen und trotzdem glauben?“ mit Dr. Jochen Fiebrantz, Allianzmission

20.12., dem 4. Advent ist der Gottesdienst mit Kindern

Am Heiligabend bieten wir einen Gottesdienst um 16.00 Uhr an und einen um 23.00 Uhr. Für alle Gottesdienste ist eine vorherige Anmeldung erforderlich und die Teilnahme nur garantiert, wenn eine positive Rückmeldung kam. Die Anmeldungen bitte an axel.gaertner@feg.de oder johanna.winzer27@gmail.com senden

Wochenübersicht

  • Sonntag 10:30 Gottesdienst
  • Die Waterboyz-Männerrunde, Mutter-Kind-Kreis „Hakuna Matata“, Kinder-Action-Nachmittag f.r.o.g., das Frühgebet, die Bürozeit und das Allee-Café entfallen zur Zeit.

 

Predigten – Aktuell

Weitere Predigten finden sie im internen Bereich.

 

FeG – Aurich Maßnahmen in Corona-Zeiten

„Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ 2. Tim 1,7

Liebe FeG – Auricher und liebe Freunde und Interessierte,

die Folgen der Pandemie des Corona-Virus-Desease 2019 (Covid-19) stellen auch Fragen an das gemeindliche Leben und erfordern Maßnahmen.

Das heißt: Es findet eingeschränkter Gottesdienst und Jugend, kein Allee-Café statt… Die Kleingruppen der Gemeinde, die privat stattfinden, bitten wir, von Treffen abzusehen und falls doch Treffen stattfinden, die Hinweise weiter unten zu beachten.

  • Zum Gebetsspaziergang (Kreisziehen) am 15. des Monats um 20.00 Uhr laden wir herzlich ein, ebenfalls verbunden mit der Bitte die Hinweise unten zu beachten.
  • Wir werden Euch informieren, ob aktuelle Predigten über die Homepage zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus wollen wir geeignete Wege des Miteinanders pflegen und besonders in dieser Zeit füreinander beten und uns vom Geist Gottes leiten lassen zu Mut, Liebe und Besonnenheit! Dabei lassen wir uns von den Auflagen und Empfehlungen des niedersächsischen Gesundheitsministeriums leiten.

Wir bitten eindringlich, besondere Maßnahmen zu ergreifen, die besonders den Schutzbedürftigen (Ältere und Kranke) unter uns helfen.

  1. Wer Symptome aufweist, die auf Corona hinweisen, sollte zu Hause bleiben und kann Axel oder einer Ältesten/einem Ältesten gerne eine Info per Telefon oder Mail schicken, sodass wir füreinander beten können. Selbstverständlich wird das vertraulich behandelt! Diese Anliegen bleiben dann im Ältestenkreis.
  2. Chronisch Kranke bleiben am besten zu Hause und auch unseren älteren Geschwistern raten wir, Gruppen zu vermeiden.
  3. Beim Eintreten in das Gemeindehaus, werden die Hände mit Desinfektionsmittel gereinigt.
  4. Wir verzichten gemeinsam auf das Händeschütteln und schenken uns ein Lächeln zur Begrüßung.
  5. Wir achten auf Hygiene, in dem wir sehr regelmäßig für 30 sec Hände mit Seife waschen und sie desinfizieren.
  6. Niesen und Husten nur in die Armbeuge.
  7. Außerdem halten wir Abstand zueinander.
  8. Wir verwenden Desinfektionsmittel zur Reinigung der Oberflächen, Papiertaschentücher und Papiertrockentücher auf den Toiletten.
  9. Außerdem lüften wir die Räumlichkeiten regelmäßig.
  10. Vor den Veranstaltungen wird es nun Hinweise zu geeigneten Schutzmaßnahmen geben.

Viele Menschen haben jetzt Angst! Als Christen haben wir Antworten auf Fragen nach dem Tod und der Existenzsicherung. Wir haben Hoffnung, weil unser Leben in Gottes Hand ist und uns der versorgt, der sagt: „Seht euch die Vögel an… Euer Vater im Himmel sorgt für sie. Und ihr seid ihm doch viel mehr wert als die Vögel.“ Mt. 6,26 (Gute Nachricht-Übersetzung).

Lasst uns aufeinander achten und füreinander sorgen mit Umsicht und Liebe. Wer kann bei der Versorgung der älteren Geschwister und der Kranken der Gemeinde mithelfen? (Anrufe, Einkäufe, …). Bitte bei Axel melden. Helft bitte mit, dass alle diese Informationen zur Verfügung haben. (Wenn 10 Leute 10 Leute anrufen, sind alle erreicht). Teilt diese Nachricht an geeigneten Stellen. Vielen Dank!

Gott schenke uns seinen Schutz und Segen!

Herzliche Grüße und im Namen des Ältestenkreises

Axel

Allee – Kino

Nach dem Tod seiner Frau wagt Benjamin Mee einen Neuanfang, stürzt sich mit seinen zwei Kindern in ein großes Abenteuer. Mit dem Kauf eines geschlossenen Zoos in Kalifornien übernimmt der Journalist auch die Verantwortung für die Tiere. Um nicht ruiniert zu werden, muss Mee schnellstmöglich wiedereröffnen. Ein Wunder ist nötig – für Mees traumatisierte Familie, wie auch die Tiere. Tierpflegerin Kelly bleibt skeptisch, doch mit ihrem kleinen Team versucht auch sie alles, um es möglich zu machen.

Infobrief

Loading

Neuigkeiten zu den Projekten der AM in Vietnam

An jedem 1. Sonntag eines graden Kalendermonats legen wir die Kollekte für die Sozial-Diakonischen Projekte der Allianz-Mission (AM) in Vietnam zusam­men. Der Missionssekretär der Allianz-Mission für Südostasien und langjährige Vietnam-Missionar Dr. Jochen Fiebrantz versorgt uns als Missionsteam regel­mäßig mit neuen Informationen zu den Projekten, die wir mit unseren Aktionen unterstützen. Hier folgt nun ein kleiner Einblick in die aktuelle Projektarbeit in Vietnam. Dr. Jochen Fiebrantz berichtete Ende September wie folgt:

„Im Oktober soll nun die Pilotphase des Projekts gegen Familiengewalt ausge­wertet werden. Unser Team hofft sehr darauf, dass die Ergebnisse so klar positiv ausfallen, dass auch die skeptischen Regierungsstellen sich davon überzeugen lassen. So soll der Weg frei werden für die Genehmigung einer größer angeleg­ten Folgephase, die Familien in vielen weiteren Dörfern Hoffnung bringen soll.  

Dadurch, dass im kommenden Jahr gleich zwei größere neue Projekte unserer AM-NGO in Vietnam starten sollen (eine neue Kuhbank, und die Erweiterung des Familienprojekts), steht unser Team in Hanoi vor ziemlich großen finanziel­len Herausforderungen. Es wäre einfach toll, wenn wir noch zusätzliche Geber finden könnten, die diese wichtige Arbeit im kommenden Jahr finanziell unter­stützen.“                       

Das Missionsteam

ICH GLAUBE; HILF MEINEM UNGLAUBEN. | MARKUS 9,24

Ansgar Hörsting zur Jahreslosung 2020

 

Die Dramatik dieser Geschichte nimmt mich gefangen. Ein verzweifelter Vater bangt um seinen Sohn. Dieser ist schwer krank. Und es reißt ihn mit Schaum vor dem Mund nieder mit knirschenden Zähnen und einem erstarrten Körper. Die moderne Medizin hat ihre Erklärungen für die Symptome. Auch der Vater und die Jünger haben eine, aber eine andere: Es sei ein „sprachloser Geist“.

Heilung ist Chefsache

Der Vater sucht Hilfe bei Jesu Jüngern, doch ohne Erfolg. Dann schlägt er sich durch zu Jesus. Mir kommt er vor wie der unzufriedene Kunde, der den Geschäftsführer sprechen will. Denn hier kann jetzt nur der Chef helfen. Doch Jesus verhält sich gar nicht pingelig. Er hätte sagen können: „Mein Name ist Jesus, was kann ich für Sie tun?“ Oder etwas ausführlicher: „Meine Jünger haben ihr Bestes getan. Sie haben sich ganz in ihrem Kompetenzrahmen bewegt. Es ist aber auch wirklich ein besonderer Fall. Vielleicht kann ich Ihnen jetzt weiterhelfen!?“ Nichts von dem, denn Jesus geht ziemlich hart ran: „O, ihr ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch bleiben? Wie lange soll ich euch ertragen? Bringt ihn her zu mir!“ Jesus scheint geradezu genervt und am Ende seiner Geduld.

 

Man bringt den Sohn nun zu Jesus. Als ihn der Geist sah, so heißt es im Text, ging es sofort los mit den Symptomen. Dann der Vater zu Jesus: „Wenn du etwas kannst, dann erbarme dich unser und hilf uns.“ Dieser Mann will es wissen. „Wenn du etwas kannst“ klingt wie: „Ich bin nicht sicher. Ich hoffe es, aber das muss sich zeigen“. Es ist nicht so sehr ein zweifelndes „Wenn“. Es ist eines, das Druck ausübt. So, als würde ein Lehrer sagen: „Wenn du gelernt hast, dann zeig es jetzt hier in der Prüfung.“ Doch Jesus erwidert dem Vater: „Du sagst: ‚Wenn du kannst‘. Alle Dinge sind dem möglich, der glaubt“. Jetzt gilt es, die Nerven zu behalten, denn das bezieht Jesus auf jeden Menschen. Wenn er nur glaubt, ist alles möglich.

Urschrei des Glaubens

Man könnte Bücher darüber schreiben, was mit dem Vers schon alles versucht und geglaubt wurde – mit wenig Erfolg. Und viele Tränen sind geflossen, weil Menschen an sich selbst verzweifelten, weil sie glaubten und nichts geschah. Und als ahnte der Vater etwas von all diesen Geschichten, die noch kommen würden, schreit er es hinaus. Er schreit! Bitte stellen Sie sich das einmal vor. Er sagt es nicht, flüstert nicht, wägt nicht ab. Nein, er schreit. „Ich glaube! Hilf meinem Unglauben!“ Ich frage mich, wie viel Zeit zwischen diesen beiden kurzen Sätzen lag.

 

Machen Sie bitte einmal folgendes Experiment: Schließen Sie die Fenster und Türen – damit die Nachbarn nicht die Polizei rufen – und schreien Sie: „Ich glaube!“ Lassen Sie fünf Sekunden vergehen. Erst dann schreien Sie den zweiten Satz: „Hilf meinem Unglauben!“ Das ist intensiv.

Wenn ich das mache, dann spüre ich den Mut und die Verzweiflung, die Angst und die Hoffnung des Vaters, alles in wenigen Worten: Ich glaube. Ja, deswegen bin ich ja hier und werfe alles in eine Waagschale. Du bist meine Hoffnung. Du bist die letzte Hoffnung für meinen Sohn. Ich vertraue dir und deinen Möglichkeiten. Wenn du etwas kannst! Ja, das glaube ich doch.

Kapitulation vor Jesus

Glaube ich wirklich? Glaube ich genug? Ist da nicht viel Zweifel in mir? Doch, wenn ich anfange, nachzudenken, dann ist das so: Die Jünger haben nicht helfen können. Niemand, auch Ärzte nicht. Warum sollte dieser Zimmermann es schaffen. Kommt der nicht aus Nazareth? Was soll da schon Gutes herkommen? Er ist doch einer von vielen. Aber ich habe gehört von Heilungen und besonderen Ereignissen. Was soll ich nur machen? Was soll ich machen mit meinem Unglauben? Und so schreit er es hinaus: Hilf meinem Unglauben. Du siehst ja, was in mir los ist. Du machst die Heilung abhängig von meinem Glauben? Hilf mir. Ich kann das nicht. Das ist hundertprozentige Kapitulation vor Jesus.

 

Diese Geschichte ist voller Leben – voller Höhen und Tiefen. Sie ist keine abwägende dogmatische Abhandlung, sondern mitten aus dem Leben. Das Leben reißt einen um: einen selbst, den Sohn, die Tochter oder den Freund. Wir haben Schaum vor dem Mund – aus was für Gründen auch immer. Wir knirschen mit den Zähnen. Manchmal tagsüber, oder nachts. Das Leben ist weniger wohlgeordnet, als man es sich vorstellt. Es ist chaotisch und umkämpft, vor allem wenn man Kinder hat, oder? Und was glaubt man alles für seine Kinder! Und wie verzweifelt ist mancher! Für andere. Für sich selbst, für die Zukunft, für unser Heil. Für die Ewigkeit. Für hier und jetzt.

Hilfe durch Beten

Diese Jahreslosung muss man mitten im Leben schreien, dann wirkt sie. Sie ist eines der kürzesten Gebete. Jesus bedroht den Geist, heilt den Sohn und antwortet auf die Frage, warum er das tun konnte, nicht aber die Jünger: „Nur durch Beten“ könne in solchen Fällen geholfen werden. Man fragt sich: Was hatten denn die Jünger getan? Geboten? Geschrien? Wir wissen es nicht. Aber gebetet hatten sie wohl nicht. Beten ist schlicht und ergreifend manchmal nichts anderes als ein glaubender, ein zweifelnder und vor allem ein kapitulierender Schrei.

Ansgar Hörsting | Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden | praeses.feg.de

 

 

Gemeindeleitung

Die Gemeindeleitung der Freien evangelischen Gemeinde Aurich besteht aus dem Pastor, den Ältesten und den Diakonen. Sie leitet die Gemeinde organisatorisch in geistlicher Verantwortung voreinander, vor der Gemeinde und vor Gott. Hier beispielhaft einige der wichtigen Aufgaben: „Sie vertritt die Gemeinde nach außen, führt die laufenden Geschäfte, regelt das Dienstverhältnis des Pastors…“

Der Ältestenkreis der Freien evangelischen Gemeinde Aurich besteht aus dem Pastor sowie den Gemeindeältesten. Die Ältesten führen die Gemeinde insgesamt geistlich und betreuen sie seelsorgerlich.

Derzeit sind Anette Heeren , Friederike Schildt , Dorothee Büdenbender und Rubin Cyrankiewicz als Älteste der Gemeinde berufen.

Ein Diakon leitet die Gemeinde je nach Aufgabenstellung in organisatorischen und geistlichen Bereichen.

Als DiakonIn ist derzeit N.N.